Beschreibung
Sie müssen eine Gefährdungsbeurteilung Brandschutz erstellen und sind auf der Suche nach einer wirtschaftlichen, einfachen und rechtssicheren Lösung? Unsere Gefährdungsbeurteilung Brandschutz Vorlage vereint das Know-how unserer Brandschutzbeauftragten und Fachkräfte für Arbeitssicherheit mit den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR), die der Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) erarbeitet und die den aktuellen Stand der Technik wiedergeben.
In unserer Vorlage finden Sie 15 brandspezifische Gefährdungsfaktoren, die bereits mit konkreten Schutzmaßnahmen vorausgefüllt sind. Was Sie noch ergänzen müssen, sind die Besonderheiten Ihres Unternehmens. Sie erhalten unsere Gefährdungsbeurteilung Brandschutz als bearbeitbare Word-Datei sowie als schreibgeschütztes PDF, die Ihnen direkt nach Ihrem Kauf zum Download bereitsteht.
Was ist eine Gefährdungsbeurteilung Brandschutz?
Bevor Sie für Ihr Unternehmen Feuerlöscher beschaffen oder sich Fluchtwege überlegen, müssen Sie zuerst wissen, wo in Ihrem Betrieb ein Brand überhaupt entstehen kann und welche Brandklassen dabei auftreten können. All diese notwendigen Informationen liefert Ihnen Ihre Gefährdungsbeurteilung Brandschutz. Bei der Durchführung wird zunächst geprüft, wo Zündquellen auf brennbare Materialien treffen können und sich ein Entstehungsbrand ausbreiten kann.
Damit geht die Gefährdungsbeurteilung Brandschutz wesentlich tiefer als die allgemeine Gefährdungsbeurteilung Arbeitsplatz gemäß § 5 ArbSchG („Beurteilung der Arbeitsbedingungen“), die den Brandschutz zwar berücksichtigt, aber nicht so umfassend behandelt.
Wer benötigt überhaupt eine Gefährdungsbeurteilung Brandschutz?
Eine tiefergehende Gefährdungsbeurteilung Brandschutz brauchen vor allem Betriebe mit erhöhter Brandgefährdung. Dazu zählt zum Beispiel eine Kfz-Werkstatt oder eine Schreinerei, in denen brennbare Späne auf Zündquellen treffen. Ebenso betroffen sind Lager mit entzündbaren Gefahrstoffen und Küchen mit Fritteusen.
Verwaltungs- und Bürobetriebe hingegen fallen unter eine normale Brandgefährdung. Dort können Sie den Brandschutz in Ihre allgemeine Gefährdungsbeurteilung einbinden, statt eine eigene Gefährdungsbeurteilung Brandschutz durchzuführen.
Wie wird eine erhöhte Brandgefährdung festgestellt?
Diese wird im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung festgestellt und nicht bei einer Brandschutzbegehung, wie irrtümlicherweise oft angenommen wird.
Bei der Gefährdungsbeurteilung Brandschutz werden die Arbeitsbereiche, Tätigkeiten und Gefahrstoffe geprüft und mit den Kriterien der Arbeitsstättenregel ASR A2.2 („Maßnahmen gegen Brände“) abgeglichen. Trifft ein Merkmal aus Punkt 3.3 „Erhöhte Brandgefährdung“ der ASR A2.2 zu, etwa entzündbare Gefahrstoffe oder Schweißarbeiten, liegt eine erhöhte Brandgefährdung vor. Dann müssen Sie zusätzliche Schutzmaßnahmen festlegen (§ 3 ArbStättV „Gefährdungsbeurteilung“).
Was enthält die Gefährdungsbeurteilung Brandschutz von Fachkraft-Arbeitssicherheit?
Unsere Vorlage enthält 15 brandspezifische Gefährdungsfaktoren, die auf dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), den Unfallverhütungsvorschriften (UVV) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und den Technischen Regeln der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) beruhen. Konkret berücksichtigt sie nachfolgende Gefährdungen:
- Brand durch elektrische Defekte wie überhitzte Netzteile im Dauerbetrieb oder beschädigte Verlängerungsleitungen.
- Erhöhte Brandlast durch Papier, Kunststoffe, Verpackungen und Abfälle wie Verpackungsfolie im Fluchtweg oder ein voller Papiercontainer in der Teeküche.
- Brand- und Explosionsgefahr durch Gefahrstoffe wie offene Lösemittelgebinde oder Spraydosen an einer Wärmequelle.
- Fehlende bauliche Brandschutzmaßnahmen wie eine Rauchschutztür, die nicht mehr selbsttätig schließt, oder eine ungeschottete Rohrdurchführung.
- Unzureichende Feuerlöscheinrichtungen wie ein fehlender Fettbrandlöscher an der Fritteuse oder ein zu großer Abstand zum nächsten Gerät.
- Fehlende Hinweise und Kennzeichnungen wie ein fehlendes Rettungszeichen an einer Abzweigung oder ein hinter einem Schrank verdeckter Feuerlöscher.
- Entstehungsbrände durch Heißarbeiten wie Schweißen neben brennbarem Dämmmaterial oder Funkenflug beim Trennschleifen.
- Fehlende Brandschutzorganisation und Unterweisungen wie eine ausgebliebene jährliche Brandschutzunterweisung oder offene Zuständigkeiten für den Brandfall.
- Ungeregeltes Verhalten im Brandfall wie eine fehlende Sammelstelle oder unklare Aufgaben bei der Räumung.
- Besondere Arbeitsstätten wie eine Tiefgarage ohne Rauchabzug oder eine Produktionshalle mit hoher Brandlast.
- Fehlende Flucht- und Rettungspläne wie ein Plan mit einem inzwischen zugestellten Ausgang oder ein fehlender Aushang im Obergeschoss.
- Fehlende Sicherheitsbeleuchtung wie ein Fluchtweg ohne Tageslicht, der bei Stromausfall im Dunkeln liegt, oder ein defektes Rettungszeichen.
- Fehlende Brandschutzhelfer wie eine unbesetzte Etage im Ernstfall oder eine lange zurückliegende Ausbildung.
- Fehlende Brandschutzordnung und Unterweisung wie ein fehlender Teil A für Fremdfirmen oder ein nicht ausgegebener Teil B für die Beschäftigten.
- Mangelnde Prüfung und Wartung wie Feuerlöscher ohne Wartung seit über zwei Jahren oder eine ungeprüfte Brandmeldeanlage.
Zu jedem Faktor bietet die Vorlage Spalten für den Handlungsbedarf sowie für die spätere Wirksamkeitskontrolle. Alle Schutzmaßnahmen unserer Gefährdungsbeurteilung Brandschutz Vorlage sind nach dem STOP-Prinzip geordnet (gemäß § 4 ArbSchG „Allgemeine Grundsätze“).
Das erhalten Sie mit Ihrer Gefährdungsbeurteilung Brandschutz Vorlage
Nach dem Kauf steht Ihnen die Vorlage sofort zum Download bereit. Der Lieferumfang umfasst folgende Bestandteile:
- Sie erhalten die Vorlage als bearbeitbare Word-Datei mit digitalen Kontrollkästchen sowie als schreibgeschütztes PDF zur rechtssicheren Dokumentation (§ 6 ArbSchG).
- Eine Risikomatrix stuft jedes Brandrisiko anhand von Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensschwere ein.
- Die 15 brandspezifischen Gefährdungsfaktoren sind mit passenden Schutzmaßnahmen zum Abhaken vorausgefüllt.
- Für jeden Faktor tragen Sie den Handlungsbedarf, die Durchführung und die Wirksamkeitskontrolle in eigene Spalten ein.
- Ein Unterschriftsblock hält die Freigabe durch die Geschäftsführung fest.
- Eine Kontrolltabelle erinnert Sie an die Termine, zu denen Sie die Gefährdungsbeurteilung Brandschutz fortschreiben müssen.
Wer darf eine Gefährdungsbeurteilung Brandschutz erstellen?
Die Verantwortung für die Gefährdungsbeurteilung Brandschutz trägt der Arbeitgeber. Er muss dafür sorgen, dass sie erstellt wird, muss sie aber nicht selbst anfertigen.
Fehlt im Betrieb die nötige Fachkunde, darf der Arbeitgeber die Aufgabe an eine zuverlässige und fachkundige Person übertragen (§ 13 ArbSchG „Verantwortliche Personen“). Das ist zum Beispiel eine Fachkraft für Arbeitssicherheit oder ein Brandschutzbeauftragter.
Mit unserer Vorlage können Sie die Gefährdungsbeurteilung Brandschutz selbst erstellen, Schritt für Schritt entlang der 15 vorbereiteten Gefährdungsfaktoren. Fehlt Ihnen dafür die Zeit oder die Fachkunde, übernimmt Fachkraft-Arbeitssicherheit das für Sie. Wir erstellen Gefährdungsbeurteilungen deutschlandweit vor Ort und prüfen bei einer Brandschutzbegehung, ob Ihre Schutzmaßnahmen im Betrieb tatsächlich wirken.
Häufige Fragen zur Gefährdungsbeurteilung Brandschutz
Ist eine Gefährdungsbeurteilung Brandschutz Pflicht?
Ja. Als Arbeitgeber müssen Sie die Gefährdungen an den Arbeitsplätzen beurteilen, wozu auch der Brandschutz gehört (§ 5 ArbSchG „Beurteilung der Arbeitsbedingungen“). Bei erhöhter Brandgefährdung müssen Sie diese Gefährdungsbeurteilung eigenständig führen.
Wie oft muss eine Gefährdungsbeurteilung Brandschutz aktualisiert werden?
Vorgegebene Fristen gibt es nicht. Sie müssen die Gefährdungsbeurteilung Brandschutz überarbeiten, sobald sich die Gegebenheiten in Ihrem Unternehmen ändern, etwa nach einem Umbau oder bei neuen Tätigkeiten (§ 3 ArbSchG „Grundpflichten des Arbeitgebers“).
Was unterscheidet die Gefährdungsbeurteilung Brandschutz von einem Brandschutzkonzept?
Die Gefährdungsbeurteilung Brandschutz bewertet die Gefährdungen an den Arbeitsplätzen und leitet Schutzmaßnahmen ab. Ein Brandschutzkonzept regelt dagegen den baulichen und anlagentechnischen Brandschutz eines Gebäudes, meist im Baugenehmigungsverfahren.
Weitere Vorlagen für Arbeitsschutzdokumente
Neben der Gefährdungsbeurteilung Brandschutz finden Sie in unserem Shop weitere Vorlagen und Muster für Ihre Arbeitsschutzdokumente, etwa die Gefährdungsbeurteilung Arbeitsplatz, die Gefährdungsbeurteilung Gefahrstoffe oder die Brandschutzunterweisung.
Sollten Sie auf der Suche nach einer Gefährdungsbeurteilung Vorlage oder einer bestimmten Unterweisung sein, die Sie nicht in unserem Online-Shop finden, kontaktieren Sie uns. Wir erstellen Ihr gewünschtes Produkt dann zeitnah für Sie.




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